basel

Basel 1

Cod. A V 41 (Ba4)
Cod. A VIII 51 (Ba8)
Cod. A X 117 (Ba3)
Cod. A XI 59 (Ba6)
Cod. B IX 15 (Ba2)
Cod. B XI 10 (Ba1)
Cod. O I 19 (Ba5)
Cod. O III 19 (Ba7)


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Alphabetische Liste Hss.
Digitalisierte Drr. / Hss.

Verwandte Themen
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Legende der Zeichen vor den Siglen
 * Hs. enthalten in: Josef Quint, Verzeichnis der benutzten Handschriften und ihrer Siglen (3. Fassung), 1971;
nicht beschrieben in: Wolfgang Klimanek, Verzeichnis der in DW IV benutzten Textzeugen und ihrer Siglen, 2005
 ** Hs. nicht im Verzeichnis von 1971 aufgeführt, aber von Quint andernorts beschrieben
 + Von Klimanek hinzugefügt
 ++ Vom Autor hinzugefügt
 ° Von anderen Autoren hinzugefügt
[kein] Die Hs. ist in Quints Verzeichnis aufgeführt und wird von Klimanek beschrieben

- Sammelhandschrift, neben Eckhart Evangelienlektionen, Heinrich von Egwind (?), Franco von Köln (?), Johannes von Sterngassen, Kraft von Boyberg (?) und mit weiteren Traktaten, Sprüchen und Auszüge "u. dgl. mystischer Prägung"

Ba1 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. B XI 10
Perg., 8° (12 x 8,5 cm), 383 Bll., 2. Hälfte 14. Jh., einspaltig, Schriftraum: 6,6-7,2 x 5,5-5,9 cm (12 Zeilen)
  Abschriften in Wien, Cod. 15382 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
  Textualis von 2 unbekannten Händen: 1. 1r-379r (Swer nút scriben kan der enwent nit dz es kein arbeit si \ Drie vinger scribent aber doch der lip arbeit mit an ander [379r]), 2. 379v-383v. Die f. 263v-348r entsprechen genau Z2 (S. 158-224).
  Ba1 (f. 290r-338r) entspricht bis auf eine Ausnahme (zwischen Q 54a, 61r und Q 31, 63v befindet sich hier noch ein Fragment aus Q 4) Lo2 (f. 54r-72r). Die gleiche fragmentarische Abfolge, allerdings mit etlichen Einsprengseln aus Pfeiffer, auch in Z2 (S. 180-218).
  Pfeiffer schreibt eine Predigt auf '151a-159a' "Bruoder Franke von Kölne" zu (ebenso in den Hss. E2, M1 und Str2 sowie dem BT von 1522) (ZdfA 8, S. 243 Anm. zu VIII). Die Predigt ist in weiteren Hss. überliefert, so in B1, wo Eckhart als Autor genannt wird und in St13.
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: Carthüser zu° Basel (Besitzvermerk von der Hand des Basler Klosterbibliothekars Georg Carpentarius, 1r).
Predigten und Texte:
1 F. 275r-287v: Traktat Diu reissunge und die bewisunge zuo dem beschouwende lebende (Preger, ZfhTh 36 (1866), S. 492-500). Enthält einige Textzeilen aus Pf. Tr. 2 und aus Q 82 (Aufschlüsselung DW 3, S. 417). Auch überliefert in Lo2 (f. 48v-53r), P1 (f. 239v-243r) und Z2 (S. 167-178). Vgl. Nemes zu P1.

[25.5.13]

- Neben Eckhart "Bunte Sammlung verschiedener Stücke, Zitate, Sprüche udgl. hauptsächlich mystischer Prägung"

Ba2 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. B IX 15
Perg., 4° (17,5 x 13 cm), I + 286 + I Bll., Mitte 14. Jh., zweispaltig, Schriftraum: 14 x 8,8 cm (29 Zeilen)
  Abschriften in Wien, Codd. 15381, 15382 und 15383 (Franz Pfeiffers Nachlaß).
  Die Lagen der Hs. sind falsch gebunden, richtige Reihenfolge: Bl. 1-33, 46-57, 34-45, 58-145, 200-211, 186-199, 172-185, 158-171, 146-157, 212-287. Disz kostlich bu°ch jnnhalt vsz der massen vil trostung wider aller hant betrübpnisz so den menschen anfallent. an sinem gu°t an sinen fründen. vnd an jm selber an schmacheit. an vngemach. vnd an schmertzen des libs. vnd hertzleid. Gezogen vsz vilerlei sprúch der götlichen lerer vnd der heiligen exempel. geteilt in drij teil etc. (= BgT, DW V, S. 8,4-9,2), Ti das bu°ch der gotlichen trostung (Inhaltsangaben von späterer Hand, Ir), Textura von einer unbekannten Hand.
  Laut Pfeiffer hat er der Hs. auch die Sprüche 12-14 und den Traktat Nr. 5 entnommen.
  Zu Von Abgeschiedenheit: "Es handelt sich um den gleichen Text (mit Umstellungen), den" St4 "bietet" (DW 5, S. 382).
  Das gleiche Predigtfragment von Q 6 auch in B6 und Ba5 (Spamer, Quint; nicht in DW 1).
Schreibsprache: südalemannisch.
Herkunft: liber cartusziensium baszilee (Ir), Jste liber est fratrum Cartusiensium basilee (1r), Besitzvermerke des Basler Kartäuserklosters, gestiftet 1401; woher die Hs. in die Kartause kam, ist unbekannt.
Traktate, Predigten und Texte (alle Predigten fragmentarisch - s. Quint, Überl., S. 928): [5.3.13]

- Thomas Peuntner . Ps.-Engelhart von Ebrach: 'Das Buch der Vollkommenheit'

Ba3 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. A X 117
Pap., 2° (22 x 15,2 cm), 261 Bll., 1. Jahrzehnt 16. Jh., einspaltig, Schriftraum (s.u.), fünf Hände
  Die Hs. besteht aus fünf, ursprünglich wohl selbständigen Faszikeln, die jeweils von einer Hand ... geschrieben wurden (Nemes, S. 45).
  Also endet sich hie das migral von bewarung vff eyn selig ende. doctor wilhelmus von Auch (= Wilhelm Tzewers; vgl. VL 9, Sp. 1199f.) Anno dominj m° vc primo xviij die Junij (= 18. Juni 1501, 149v), Anno 1511 (168r), Ti. Migrale et Excerpta ex heinrico Sussz et Johanne Tallerij, Disz Bu°ch ist der Cartüser jn Basel vnd halt jn \ Das Migral von bewarüng einesz seligen ends. Doctor wilhelms von Ach. \ Von ynnerlicher gelaszenheit. vnd von güten vnderscheide jn vernufftikeit genommen vssz dem bu°ch des andechtigen heinrich Susszen \ Etliche ler geczogen vsz dem andechtigen heinrich Susszen nutzbarlich. nit allein anfachenden Sünder ouch volkomen mönschen \ Ein tractat wie mann gott sol lieb haben \ Ein kostliche lere von dem Crutz christj vnd der zwey schecher. mit vil anderen leren. genommen vsz dem Doctor Johannes Tallery genempt (Inhaltsverzeichnis, 1r, von der Hand des letzten Priors der Basler Kartause Hieronymus Zscheckenbürlin), mit dem jeweiligen Schreiber wechselnder Schriftraum: 2r-149v 14,5 x 8,5 cm (34-40 Zeilen), 150r-168r 15,5 x 10,5 cm (28 Zeilen), 172r-185v 16,5 x 11,2 cm (35-39 Zeilen), 186r-208v 15,5 x 10,7 cm (37-39 Zeilen), 210r-260v 17,5 x 10,7 cm (25 Zeilen), Bastarda von 5 verschiedenen Händen: 1. 2r-149v Ludwig Moser (bruder ludwigen moser Carthuser ordens jn sant Margreten tal [2r unten von anderer Hand]), 2. 150r-168r Johannes Loy von Lindau, 3. 172r-185v, 4. 186r-208v Thomas Kreß de Thann, 5. 210r-260v (die namentlich bekannten Schreiber alle Angehörige der Kartause in Basel).
  Anm.: Die Streuüberlieferung der Fassung C aus dem "Buch der Vollkommenheit" (Ed. Schneider) enthält hier die Nr. 35 ( allein auch in B14). Weitere Hs. s.: He3, Ka11, M3, M4, M30, M44 und Mai2. Nrr. 35 und 37 in Au3; Nrr. 35, 37 und 44 in S1, Wo5 und Nr. 144 allein in W13.
Schreibsprache: alemannisch; hochalemannisch (baslerisch?) (Nemes).
Herkunft: Basel, Kartause, St. Margarethental (siehe oben).
Predigten und Sprüche:
1 Ba3 (Q 2) nicht in DW I, vgl. aber Quint, Überl., S. 126 Anm. 1 (s. G1, Gö1)
[2.11.14]

- 'Vitaspatrum' . 'Sprüche der zwölf Anachoreten'

Ba4 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. A V 41
Pap. u. Perg. (Bll. 1, 14, 71, 82), 2° (28,3 x 19,3 cm), 94 Bll., 2. Hälfte 14. Jh., zweispaltig, Schriftraum: 21,5 x 13,5 cm (32-33 Zeilen)
  Gotische Buchschrift von einer unbekannten Hand.
Schreibsprache: westliches Südalemannisch.
Herkunft: Vermutlich Basel, Johannes de Prisaco episcopi Basiliensis anno domini millesimo (Federprobe des 15. Jh.s Vorderdeckel innen; ein Johannes von Breisach ist im Basler Dominikanerkloster 1402 als Regens, 1416-1419 als Prior bezeugt), wir gra?f nibele von zellenberg geboren von brestenberg (hinterer Buchdeckel, Pfarrei Zellenberg bei Ribeauville, Elsaß, südwestlich von Schlettstadt), Item hansz Kesler hat geben IIII [Gulden] minder 1 d. (Eintrag 82v).
Predigt: [7.4.13]

- lat.-dt. Mischhandschrift

* Ba5 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. O I 19
Pap., 161 Bll., Bl. 1-67: 1. Viertel 15. Jh.; Bl. 68-161: 2. Viertel 15. Jh.
  Das gleiche Predigtfragment auch in B6 und Ba2 (Spamer, Quint; nicht in DW 1).
Schreibsprache: baslerisch.
Herkunft: Basel; im Spiegel 2 Stücke einer Basler Kaufurkunde betr. Johannes von Tagstern (Dominikaner), 1396.
Predigtfragment: [4.3.12]

- Sammelhandschrift: (Lebens-) Regeln . Gebete . Konrad von Marburg . Ps.-Eberhard von Ebrach

* Ba6 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. A XI 59
Pap., (13,8 x 10,4 cm), 264 Bll., Ende 15. bis Anfang 16. Jh. (1524), einspaltig, zahlreiche Hände
  Eine "hs. aus Intzigkofen" enthält "die erzählung von der klugen müllerin und den zwei dominikanerbrüdern [f. 109r-112r], die in drei redactionen bekannt ist. Die tendenziöseste und vermutlich auch ursprünglichste, nur niederländisch". "Die verkürzte form der beiden oberdeutschen fassungen" "ist besonders in allen hss. der dem Eberhard von Ebrach fälschlich zugeschriebenen spruchsammlung zu finden" (Spamer). Zu den von de Vooys genannten 12 führt er weitere Hss. an: Ba2, Ho und St11.
Herkunft: Besitzvermerk der Kartäuserbibliothek Basel: Disz büchlin so da gehort den Cartüsern | zuo mind'n Basel jnhaltet disz nachgeschribne ding ... (2rv - Binz, Bl. 2 ).
Legende: [21.5.13]

- Predigten: Johannes Tauler

* Ba7 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. O III 19
Pap., (21,9 x 16,5 cm), 42 Bll., 15. Jh. (1480-99), zwei Hände
Schreibsprache: alemannisch.
Spruch: [6.2.11]

- 'Stimulus amoris'

* Ba8 - Öffentliche Bibliothek der Universität - Cod. A VIII 51
Pap., (14,3 x 10,6), 167 Bll., 15. Jh. (1460)
Schreibsprache: baslerisch.
Herkunft: Basler Kartäuserbibliothek.
Spruch: [29.2.12]

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  Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
  Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
  Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.