giessen

Gießen 1

Hs. 693 (Gi)    Hs. 879 (Gi1)    Ms. 1361-50 (Gi2)


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Alphabetische Liste Hss.
Digitalisierte Drr. / Hss.

Verwandte Themen
Literaturliste Textzeugen Bibliographie Eckhart-Ausgaben Die lat. Handschriften Werkausgabe

Legende der Zeichen vor den Siglen
 * Hs. enthalten in: Josef Quint, Verzeichnis der benutzten Handschriften und ihrer Siglen (3. Fassung), 1971;
nicht beschrieben in: Wolfgang Klimanek, Verzeichnis der in DW IV benutzten Textzeugen und ihrer Siglen, 2005
 ** Hs. nicht im Verzeichnis von 1971 aufgeführt, aber von Quint andernorts beschrieben
 + Von Klimanek hinzugefügt
 ++ Vom Autor hinzugefügt
 ° Von anderen Autoren hinzugefügt
[kein] Die Hs. ist in Quints Verzeichnis aufgeführt und wird von Klimanek beschrieben

- Lat.-dt. Sammelhandschrift . 'De meditatione passionis Christi' . Jacobus Mediolanensis . Heinrich Seuse . Frowein von Thüringen

* Gi - Universitätsbibliothek - Hs. 693
Perg., (13 x 10 cm), I + 82 + I Bll., Mitte 14. Jh., einspaltig, (20-21 Zeilen)
Schreibsprache: ripuarisch mit niederdeutschen (westfälischen) Merkmalen.
Herkunft: Aus der Kartause in Köln, Eintrag auf Bl. 1r am unteren Rand: Carthusiensi domus Colonie und Bl. 82v: Jste liber est carthusiensi domus sancte barbare in Colonia.
Traktat: [12.11.11]

- Minne-Texte: 'Der Minnebaum' ('Arbor amoris'), 'Von der Minne' u.a. . Bernhard von Clairvaux

++ Gi1 - Universitätsbibliothek - Hs. 879
Perg., (14,5 x 10 cm), 119 Bl., Mitte 14. Jh., eine Hand
Schreibsprache: bairisch-österreichisch.
Herkunft: Vorbesitz A. B. Madrutz (18. Jh.).
Texte und Legende: [22.11.11]

- Pfeiffer, Sprüche 31-48

++ Gi2 - Eisenach, Bibl. der Wartburg-Stiftung - Ms. 1361-50 [früher Privatbesitz E. L. W. Nebel, Gießen]
Perg., (11,5 x 8,6 cm), I + 110 Bll., 14. Jh.
  Pfeiffer zog die Hs. für die Sprüche Nr. 31-48 heran. "Ein paar notizen und auszüge aus ihr, d.h. im wesentlichen die von Pf. in III ['sprüche'] veröffentlichten deutschen übertragungen von stellen aus Eckeharts 'opus tripartitum' (vgl. Denifle, ALKg II 429[-432; Irgend welche parallelen zu den deutschen texten haben sich nicht feststellen lassen (S. 400)]) haben sich in genauer abschrift [von Crecelius?] in Wien 15380 auf 5 doppelseitig beschriebenen kleinquartblättern erhalten. Zs. fda. 6, 532 hat Weigand aus der gleichen hs. das 'weinhauszeichen' mitgeteilt. Auch in Zs. fda. 7, 557 ist sie zweimal kurz erwähnt" (Spamer, Überl., S. 313 und Anm. 3).
  Die Abschriften befinden sich auf den S. 154r-157v des Wiener Kodex. Dessen Beschreibung durch Menhardt ist in den 'Eckhart-Ausgaben' wiedergegeben.
Schreibsprache: westmitteldeutsch.
Herkunft: Prämonstratenserinnenkloster Altenberg bei Wetzlar; dann im Privatbesitz des Medizinprofessors E. L. W. Nebel (1772-1854) in Gießen.
Sprüche: (Fol.angaben nach Spamer; laut Handschriftenkatalog zw. 33r-108v) 1 (in der abschrift folgt noch ein bei Pf. nicht mehr gedrucktes Augustincitat).
2 Ein schliessendes Augustincitat ist bei Pf. nicht mehr widergegeben.
3 f. O 1r - O 3r wird M. E. nicht erwähnt. Dagegen steht hier u.a. das Zs. fda. 6, 521-32 gedruckte 'weinhauszeichen'.
  Das übrige der lage O war herausgerissen und auf dem noch vorhandenen leeren schlussblatt 'etwas anders geschrieben, dass der leere raum nicht unbenutzt bleibe'.

[16.10.15]

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  Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
  Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
  Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.