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Hamburg 1

Cod. theol. 1886 (H4)    Cod. theol. 1890 (H1)    Cod. theol. 2057 (H2)    Cod. theol. 2194 (H3)


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Predigtvorschau 111-117
Alphabetische Liste Hss.
Digitalisierte Drr. / Hss.

Verwandte Themen
Literaturliste Textzeugen Bibliographie Eckhart-Ausgaben Die lat. Handschriften Werkausgabe

Legende der Zeichen vor den Siglen
 * Hs. enthalten in: Josef Quint, Verzeichnis der benutzten Handschriften und ihrer Siglen (3. Fassung), 1971;
nicht beschrieben in: Wolfgang Klimanek, Verzeichnis der in DW IV benutzten Textzeugen und ihrer Siglen, 2005
 ** Hs. nicht im Verzeichnis von 1971 aufgeführt, aber von Quint andernorts beschrieben
 + Von Klimanek hinzugefügt
 ++ Vom Autor hinzugefügt
 ° Von anderen Autoren hinzugefügt
[kein] Die Hs. ist in Quints Verzeichnis aufgeführt und wird von Klimanek beschrieben

- Sammelhandschrift vorwiegend mystischer Texte . Marquard von Lindau . Konrad Bömlin

* H1 - Staats- und Universitätsbibliothek - Cod. theol. 1890
Pap., 4° (20,5 x 16,5 cm), 634 Bll., 17. Jh., eine Hand
  Die Hs. besteht aus drei Teilen: I. S. 1-202; II. S. 203-492; III. S. 493-630. "Abschriften nach Vorlagen vornehmlich des 15. und 16. Jhs im Besitz und im Auftrag (?) des Daniel Sudermann (..); mitabgeschrieben wurden die in den Vorlagen enthaltenen eigenhändigen Anmerkungen Sudermanns" (Krüger, S. 48). Eckhart-Predigt Abschrift von B4 (27r-30r). Pfeiffer-Text gegenüber dem Druck veränderte Reihenfolge, Auslassungen und textliche Abweichungen.
Herkunft: Straßburg, Besitz Daniel Sudermann.
Predigt und Text: [16.9.08]

- 'Paradisus anime intelligentis'

H2 - Staats- und Universitätsbibliothek - Cod. theol. 2057
Perg., 4° (17 x 11,5 cm), 172 Bll., Mitte / 2. Hälfte 14. Jh. (1. Hälfte 15. Jh.), einspaltig, Schriftraum: 13 x 9 cm (23-25 Zeilen)
  Kursive von einer unbekannten Hand (vgl. auch die Angaben zur Oxforder Handschrift des Par. an. intell.).
Schreibsprache: westmitteldeutsch-rheinfränkisch.
Herkunft: Das buch heist das paradiß der sel'n vnd ist gesatz dem conuent zu sant Katherinen (1r), Explicit libellus qui dicitur paradysus anime intelligentis (172r), Edmer (?) pertinet lib. anime intelligentis Sermonem (172v).
Predigten: [27.1.12]

- Aszetisch-mystische Sammelhandschrift

* H3 - Staats- und Universitätsbibliothek - Cod. theol. 2194
Pap., 12° (12,5 x 9,5 cm), III + 271 + III Bll., 2. Hälfte 15. Jh. / 2. Hälfte 16. Jh., verschiedene Hände
  Die Hs. besteht aus sieben Teilen: I. Bl. 1-89 (um 1535-45), II. Bl. 90-169 (um 1532-57), III. Bl. 170-203 (um 1560), IV. Bl. 204-219 (um 1550), V. Bl. 220-243 (um 1555), VI. Bl. 244-267 (um 1460-70) und VII. Bl. 268-271 (um 1562).
Schreibsprache: mittelniederländisch; brabantisch.
Herkunft: Teil I war für Clarissen bestimmt; Vorbesitz Machiel Cloetdr (Mechelen, um 1550).
Legende: [8.6.13]

- Sammelhandschrift, u.a. 'Lehrsystem der deutschen Mystik'

++ H4 - Staats- und Universitätsbibliothek - Cod. theol. 1886
Pap., 4°, (16,5 x 21 cm), 973 S. (488 Bll.), 1614, 23-24 Zeilen, 3 Hände
  Titel: Libri aliquot vet. mystici, quos D.J.H. Sudermannus e vet. codi. monasterii cujusdam Coloniensis descripsit et ab interitu vindicavit. In fine accedunt duo scripta recentiora.
  Abschrift einer Hs. aus dem Dominikanerinnenkloster St. Gertruden in Köln aus dem Jahr 1475 (zu dieser Hs. s. Seitz, S. 10-11), die heute verschollen ist, von Daniel Sudermann (S. 3-353). Obwohl der Abschrift bescheinigt wird, dass sie "schön und sorgfältig" ist (Seitz, S. 10) und das "Sudermann's care as a scribe" sie zu "the very best and most correct copy of the compilatio mystica" macht (Cadigan, p. xxxv), wurde die Hs., auf die Ph. Strauch bereits 1914 aufmerksam machte, nicht bei der Edition der Deutschen Werke berücksichtigt. "Die Handschriften Köln-Hamburg liefern als Parallelen zur älteren Zürcher Handschrift keine neue Grundlage des Traktats." (Seitz, S. 14)
  Zur 'compilatio mystica' s. G9, Kon, M7, M57 und Z4 sowie den Beitrag unter 2012.
Herkunft: Daniel Sudermann.
Predigten, Traktate, Texte:
Anm.: Alle Seitenangaben nach Cadigan (S. xxxviii-lxiv; die S. xlix und li fehlten im Mikrofilm) mit einigen Ergänzungen nach Strauch. Die Seiten in () sind ermittelt (näheres dazu s. Compilatio mystica). Außerdem geht aus Cadigan nur selten hervor, ob der jeweilige Abschnitt vorhanden ist oder doch vielleicht fehlt. Die Angaben zu Jostes, Jundt und Pfeiffer sind den Listen bei Pahncke (S. 7-11) und Seitz (S. 34-39) entnommen. Die ausführliche Auflistung der Stellen bei den genannten Autoren und in den deutschen Werken sowie die korrespondierenden Stellen bei Greith finden sich in einer Exceltabelle (s. Download).
Grundsätzlich handelt es sich immer nur um wenige Zeilen. Längere Textpassagen entstammen der Predigt Pf. 101 und den Traktaten; dabei wird am umfangreichsten aus Schwester Katrei zitiert, gefolgt von den Tr. 14 und 13.

1 Pf. Pr. 25 = Quint, DW 1, Pr. 3. Aus Pr. 25 wird dreimal zitiert. Dies ist jedoch in den DW nicht vermerkt.
2 Pf. Pr. 73 = Quint, DW 3, Pr. 73. Auch dort kein Kommentar.
3 Pf. Pr. 51 = Steer, DW 4,1, Pr. 100. Die Stellen aus G9, M7 und Z4 sollen im Nachtrag erscheinen.
4 Pf. Pr. 19 = Quint, DW 3, Pr. 71. Diese Angabe ist dort (S. 207) nicht aufgeführt.
5 Pf. Pr. 42 = Quint, DW 3, Pr. 69. Diese Angabe ist dort (S. 154) nicht aufgeführt.
6 Pf. Pr. 72 = Quint, DW 1, Pr. 7. Dort findet sich kein Hinweis.
7 Pf. Pr. 97 = Quint, DW 3, Pr. 80. Diese Angabe ist dort (S. 375) nicht aufgeführt.
8 Pf. Pr. 41 = Quint, DW 3, Pr. 70. Diese Angabe ist dort (S. 182) nicht aufgeführt.

[16.4.12]

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  Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
  Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
  Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.