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Paris 1

Ms. allem. 125 (P2)    Ms. allem. 222 (P1)    Néerl. 37 (P3)    Néerl. 40 (P4)


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Alphabetische Liste Hss.
Digitalisierte Drr. / Hss.

Verwandte Themen
Literaturliste Textzeugen Bibliographie Eckhart-Ausgaben Die lat. Handschriften Werkausgabe

Legende der Zeichen vor den Siglen
 * Hs. enthalten in: Josef Quint, Verzeichnis der benutzten Handschriften und ihrer Siglen (3. Fassung), 1971;
nicht beschrieben in: Wolfgang Klimanek, Verzeichnis der in DW IV benutzten Textzeugen und ihrer Siglen, 2005
 ** Hs. nicht im Verzeichnis von 1971 aufgeführt, aber von Quint andernorts beschrieben
 + Von Klimanek hinzugefügt
 ++ Vom Autor hinzugefügt
 ° Von anderen Autoren hinzugefügt
[kein] Die Hs. ist in Quints Verzeichnis aufgeführt und wird von Klimanek beschrieben

- Recueil de traités de dévotion . Heinrich Seuse . Ulrich vom Grünenwörth . Johannes Tauler

* P1 - Bibliothèque Nationale - Ms. allem. 222
Pap., 4° (22 x 11 cm), 312 Bll., 15. Jh. (um 1430), eine Haupthand
  Die Bll. 247v und 248v sind unbeschrieben. "Nach den Wasserzeichen beurteilt, dürfte die Hs. in den zwanziger Jahren des 15. Jhs. entstanden sein" (Nemes, S. 83).
  "Der Großteil der Texte auf fol. 244v-251v findet sich auch in Berlin ... fol. 1r-7r (B1)" (Nemes, S. 86).
  Anm: Laut Simon (S. 31), Schweitzer und Handschriftencensus befindet sich auf den Bll. 286v-307v der Text von 'Schwester Katrei'. Dagegen zitieren Huet und Wüst (s. Archiv, img 0018) aus der Hs.: "Meister Eckehartes bichte dohter. Ein dohter kam zu eime predigercloster und vorderte Meister Eckhart...", womit die Legende 'Meister Eckharts Tochter' beginnt. Durch den Katalog (s.u.) ist die Sachlage geklärt.
Schreibsprache: (alemannisch-)elsässisch; niederalemannisch (Nemes, S. 84).
Herkunft: Straßburg, Domikanerinnenkloster St. Nikolaus in undis.
Predigten und Legenden:
1 F. 239v-243r: Traktat Diu reissunge und die bewisunge zuo dem beschouwende lebende (Preger, ZfhTh 36 (1866), S. 492-500). Enthält f. 240r + 240v einige Textzeilen aus Pf. Tr. 2 und f. 241r-v aus Q 82 (Aufschlüsselung DW 3, S. 417 zu Ba1. P1 nicht in DW 3). Auch überliefert in Ba1 (f. 275r-287v), Lo2 (f. 48v-53r) und Z2 (S. 167-178).

[3.11.14]

- Recueil de divers traités devots . Johann von Neumarkt

P2 - Bibliothèque Nationale - Ms. allem. 125
Pap., 8° (15,3 x 10,5 cm), 231 Bll., Mitte 15. Jh., einspaltig, Schriftraum: 10,5 x 6,8 cm (22-24 Zeilen)
  Textualis von einer unbekannten Hand.
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: Collection d'Oberlin, weiteres unbekannt.
Predigt und Traktat: [10.12.09]

- Recueil de traités dévots . Johannes Tauler

* P3 - Bibliothèque Nationale - Ms. néerl. 37 (Suppl. franc. 1329)
Pap., (14,7 x 10,5 cm), III + 316 Bll., 15. Jh. (1471), einspaltig, mehrere Hände
  Die Hs. besteht aus fünf Teilen: I (Umschlag-112), II (113-239), III (240-255), IV (256-279), V (280-315).
  Nach Lücker enthält die Hs. auf f. 13b-18b auch Pr. Q 52.
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Niederlande. Vorbesitz "Suster Maria Ghysberts" (Umschlag innen).
Predigten und Text:
1 Text nach Quint auch in S1 (f. 162v-166v), Paris, Bibl. de l'Arsénal 8209 (f. 262r-281r), Mai4 (f. 198v-215r).
2 Q 5b nicht in DW 1

[3.6.13]

- Recueil de prières et de méditationes dévotes . Tauler . Martinus van Turnhout

* P4 - Bibliothèque Nationale - Ms. néerl. 40 (Suppl. franc. 3989)
Pap., (14,0 x 9,8 cm), XIV + 233 + XXV Bll., um 1550, einspaltig, eine Hand
Schreibsprache: mittelniederländisch.
Herkunft: Leuven, Clarissen-Urbanisten (?).
Legende: [16.6.13]

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  Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
  Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
  Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.