zuerich

Zürich 1

Ms. A 131 (Z1)
Ms. C 76 (Z5)
Ms. C 108b (Z4)
Ms. C 127 (Z2)
Ms. Car. C. 145 (Z3)
Ms. Z XIV 35 (Z6)


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Predigtvorschau 111-117
Alphabetische Liste Hss.
Digitalisierte Drr. / Hss.

Verwandte Themen
Literaturliste Textzeugen Bibliographie Eckhart-Ausgaben Die lat. Handschriften Werkausgabe

Legende der Zeichen vor den Siglen
 * Hs. enthalten in: Josef Quint, Verzeichnis der benutzten Handschriften und ihrer Siglen (3. Fassung), 1971;
nicht beschrieben in: Wolfgang Klimanek, Verzeichnis der in DW IV benutzten Textzeugen und ihrer Siglen, 2005
 ** Hs. nicht im Verzeichnis von 1971 aufgeführt, aber von Quint andernorts beschrieben
 + Von Klimanek hinzugefügt
 ++ Vom Autor hinzugefügt
 ° Von anderen Autoren hinzugefügt
[kein] Die Hs. ist in Quints Verzeichnis aufgeführt und wird von Klimanek beschrieben

- 'St. Georgener Predigten'

* Z1 - Zentralbibliothek - Ms. A 131 (Wasserkirche B 223/730)
Pap., (20,2 x 14,3 cm), II + 182 Bll., 14. Jh. (1393), einspaltig, eine Hand
Schreibsprache: südalemannisch.
Herkunft: Gegend um Zürich; vielleicht Dominikanerinnenkloster Oetenbach, danach Bruderhaus Nessental.
Predigten, Legenden und Traktate: (Alle Stücke identifiziert von Quint) [5.11.14]

- Marquard von Lindau . Vaterunserauslegung

Z2 - Zentralbibliothek - Ms. C 127
Pap., 4° (20,8 x 14,3 cm), 186 Bll., paginiert, 1. Hälfte 15. Jh., einspaltig, Schriftraum: 14,3-14,7 x 9,6-10,2 cm (22-26 Zeilen)
  Kursive von einer unbekannten Hand. Die S. 158-224 entsprechen Ba1 (f. 263v-348r).
  Die gleiche fragmentarische Abfolge, hier allerdings mit etlichen Einsprengseln aus Pfeiffer (S. 180-218) findet sich auch in Ba1 (f. 290r-338r) mit bzgl. Lo2 einer Ausnahme (zwischen Q 54a, 61r und Q 31, 63v befindet sich in Ba1 noch ein Fragment aus Q 4) und Lo2 (f. 54r-72r).
Schreibsprache: hochalemannisch.
Herkunft: "Jedenfalls war die Hs. in bürgerlichem Besitz" (Hofmann S. 113), weiteres unbekannt.
Predigten, Traktate und Texte (Seiten):
1 Traktat Diu reissunge und die bewisunge zuo dem beschouwende lebende (Preger, ZfhTh 36 (1866), S. 492-500). Enthält einige Textzeilen aus Pf. Tr. 2 und aus Q 82 (Aufschlüsselung DW 3, S. 417 nach Ba1; Z2 nicht in DW 3). Auch überliefert in Ba1 (f. 275r-287v), Lo2 (f. 48v-53r) und P1 (f. 239v-243r). Vgl. Nemes zu P1.

[5.11.14]

- 'Vitaspatrum' . Spruchsammlung . Alfonsus Bonihominis: 'Epistula Rabbi Samuelis ad Rabbi Isaac'

* Z3 - Zentralbibliothek - Ms. Car. C 145
Pap., (20 x 14 cm), noch 190 Bll., 14. Jh. (1393), einspaltig (32-33 Zeilen), zwei Hände
Schreibsprache: südalemannisch.
Herkunft: Mittelalterlicher Besitzeintrag auf Bl. 165r: Dis bvoch ich [!] der brvder im Essen tal (= Nessental, Gemeinde Hirslanden, heute Zürich).
Texte und Predigt: [5.11.14]

- 'Lehrsystem der deutschen Mystik'

Z4 - Zentralbibliothek - Ms. C 108b
Pap., 4° (21,3 x 15,1 cm), I + 221 + III Bll., frühes 15. Jh., einspaltig, Schriftraum: 14,7 x 10 cm (21-25 Zeilen)
  Bastarda von einer unbekannten (weiblichen ?) Hand.
  Zur 'compilatio mystica' s. G9, H4, Kon, M7 und M57 sowie den Beitrag unter 2012.
Schreibsprache: alemannisch.
Herkunft: Vermutlich das Dominikanerinnenkloster Töß bei Winterthur.
Predigten, Traktate, Legende und Texte:
Anm.: Alle Seitenangaben nach Cadigan (S. xxxviii-lxiv; die S. xlix und li fehlten im Mikrofilm), Seitz (S. 54-69) und den Deutschen Werken (bzw. Klimanek). Die Seiten in () sind ermittelt (näheres dazu s. Compilatio mystica). Die Angaben zu Jostes, Jundt und Pfeiffer sind den Listen bei Pahncke (S. 7-11) und Seitz (S. 34-39) entnommen. Die ausführliche Auflistung der Stellen bei den genannten Autoren und die korrespondierenden Stellen bei Greith finden sich in einer Exceltabelle (s. Download).
Grundsätzlich handelt es sich immer nur um wenige Zeilen. Längere Textpassagen entstammen den Predigten Pf. 101 und Steer Pr. 104 A sowie dem Traktat Pf. 11,2.

1 Pf. Pr. 25 = Quint, DW 1, Pr. 3. Aus Pr. 25 wird dreimal zitiert. Dies ist jedoch in den DW nicht vermerkt.
2 Pf. Pr. 73 = Quint, DW 3, Pr. 73. Auch dort kein Kommentar.
3 Pf. Pr. 51 = Steer, DW 4,1, Pr. 100. Die Stellen aus G9, M7 und Z4 sollen im Nachtrag erscheinen.
4 Pf. Pr. 19 = Quint, DW 3, Pr. 71. Diese Angabe ist dort (S. 207) nicht aufgeführt.
5 Angaben zu S 100 sollen laut Klimanek in den Nachträgen zu DW IV erscheinen.
6 Pf. Pr. 42 = Quint, DW 3, Pr. 69. Diese Angabe ist dort (S. 154) nicht aufgeführt.
7 Pf. Pr. 72 = Quint, DW 1, Pr. 7. Dort findet sich kein Hinweis.
8 Pf. Pr. 97 = Quint, DW 3, Pr. 80. Diese Angabe ist dort (S. 375) nicht aufgeführt.
9 Pf. Pr. 41 = Quint, DW 3, Pr. 70. Diese Angabe ist dort (S. 182) nicht aufgeführt.

[5.11.14]

- Sammelhandschrift: 'St. Georgener Predigten' . David von Augsburg . Berthold von Regensburg . 'Zürcher Gebete'

* Z5 - Zentralbibliothek - Ms. C 76 (290)
Perg., 4° (25 x 17,8 cm), II + 194 Bll., 4. Viertel 14. Jh., zweispaltig
  Die Hs. ist aus drei Teilen "anfangs des 15. Jahrh." zusammengebunden: A. 1ra-165vb die 'St. Georgener Predigten' (165 Bl. 14. Jh.), B. 166ra-187vb (22 Bl. 14. Jh.) und C. 188ra-194v (7 Bl., 15. Jh.).
  Die Vaterunserauslegung myt der glosen Meister Ekkart auch in Nürnberg (N25) und in einem auf dem selben Original beruhenden Fragment in Graz (Gra1).
Herkunft: Basel, Dominikaner; danach Freiburg, Dominikanerinnenkloster Adelhausen: "diß buch ist des Closters adlenhausen" (Vorsatzblatt II); "Dis búch ist swester eilzen tröschin" (194r).
Schreibsprache: westl. Hochalemannisch.
Predigt, Traktat, Auslegung, Gebet:
1 So Zacher zum Text in Nürnberg, Germ. Nat.museum, Hs. 198431: "Diz ist daz pater noster myt der glosen Meister Eckart", der hier anscheinend seine Entsprechung findet (zum Textabdruck online s.u.)

[5.11.14]

- Pr. 59 - Fragment . Traktat über die Wirkung der Eucharistie

++ Z6 - Zentralbibliothek - Ms. Z XIV 35
Perg., 2° (27 x 17,5 cm), Doppelbl., 1. Viertel 14. Jh.
  "Das Blatt wurde aus einem Einband der Bibliothek mit der Signatur 226 U entnommen (...) Das Blatt wurde von Karin Schneider datiert, die konnte auch seine Provenienz bestimmen: 'Mit aller gebotenen Vorsicht würde ich also das Eckhart-Fragment ins 1. Viertel des 14. Jahrhunderts datieren (wohl kaum vor 1310) und Entstehung in St. Katharinental vermuten, wogegen auch sprachlich nichts einzuwenden wäre. Es wäre damit etwa gleichzeitig oder nur geringfügig jünger als das Predigtfragment aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.' Das Blatt weist ein seltsames Folioformat auf, das keine Entsprechung bei den älteren Eckhart-Fragmenten zu haben scheint" (Sturlese, S. 406).
Schreibsprache: oberrheinisch.
Herkunft: St. Katharinental bei Dießenhofen, Dominikanerinnen. (?)
Predigt: [3.7.12]

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  Diese Datei ist Bestandteil des Projekts, alle deutschsprachigen Textzeugen zu Meister Eckhart zu erfassen. Dies umfasst nicht nur die in der Edition der Deutschen Werke herausgegebenen Predigten von Josef Quint und Georg Steer, sondern auch andere in der Literatur veröffentlichten Texte, die nicht auf Eckhart selbst zurückgehen müssen. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Überlieferungen handeln: Aus Textfragmenten neu zusammengesetzte 'Compilationen', Sammlungen von Sprüchen, Legenden und anderes mehr.
  Eine Übersicht über diese überwiegend bereits im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Pseudo-Eckhartiana" (v.a. von Franz Pfeiffer und Auguste Jundt - vgl. Eckhart-Ausgaben) findet sich in den Textzeugen und im Archiv.
  Ausgewertet werden die Literatur und Online-Resourcen wie Handschriftenbeschreibungen (PDFs), der Handschriftencensus oder auch laufende Projekte wie "Predigt im Kontext", die dann - soweit vorhanden - mit der jeweiligen Handschrift verlinkt werden.